Sonntag, 30. Januar 2011

Tagebuch-Eintrag vom 30.Januar 2011

Mannohhmann, ich habe ja seit dem 28.12.10 tatsächlich nichts mehr geschrieben. 
Was war ich froh, als ich Ira, nach ihrer Rückkehr aus dem Oman, Tyske wieder wohlbehalten übergeben konnte. Im Nachhinein kann ich sagen, wir hatten während Ira's 14-tägiger Abwesenheit eine schöne Zeit zusammen. Natürlich hatte Ira viel zu erzählen. Diese Reise hat starke Eindrücke bei ihr hinterlassen. Es war ja schließlich das 40. Thronjubiläum des Sultans vom Oman und der Auftritt im "Royal Equestrian and Camel Festival". Das erlebt man doch nur ein Mal im Leben!

Im neuen Jahr habe ich auch mit meinen Reitversuchen weiter gemacht. Wie ich ja schon mal erwähnte, legt Steffi, meine Reitlehrerin, sehr viel Wert darauf, daß ich gut aufgewärmt bin, wenn ich in den Sattel steige. Also hat Renate mal wieder nach einem guten Buch Ausschau gehalten, gefunden und gleich in den Warenkorb gelegt. 
Es ist "Aufwärmprogramm für Reiter":Optimale Vorbereitung auf Training und Wettkampf von Eckart Meyners. Ich bin mit dem Buch sehr zufrieden und wende die Übungen auch an. Morgen ist es wieder soweit - ich darf wieder aufs Pony.

Ach ja, ich war in der Zwischenzeit natürlich mit Tyske und Ira mal wieder mit der Kutsche im Gelände. Dabei habe ich mir mal kurz ein kleines Löbchen verdient.
Folgende Situation: Wir fuhren eine bekannte Strecke auf einer kleinen Straße vorbei an Feldern und Weiden. Rechts und links nichts Besonderes. Alles schien für uns wie immer, aber Tyske hatte was gesehen. An einer Grundstückskante waren seit unserer letzten Ausfahrt kleine Koniferen gepflanzt worden. Das ging ja mal gar nicht! Majola gab die Anweisung an mich, absteigen und nebenher gehen, aber da drehte sich das Gespann auch schon wie auf einem Teller um 360 Grad und stand wieder in der richtigen Richtung. Ich war oben aber geblieben, weil ich nicht so schnell von der Kutsche herunter gekommen war denn sie ist schon recht hoch! Frage nach hinten: "Mutti, bist du noch da?" Meine Antwort: "Jaaa!!! Ira meinte, daß ich das in dieser speziellen Sutiation genau richtig entschieden hätte. Also gab es einen 2. Anlauf und das war gar kein Problem. Weder für Tyske, Ira oder mich. :-)
Eigentlich wollten wir an diesem Wochenende wieder mit der Kutschae ausfahren, aber leider hat Tyske vorgestern auf der Weide ein Eisen verloren. Jetzt wird am Dienstag, wenn der Schmied sowieso kommt, erst mal ein neues Eisen angepasst. Das war es im Moment zum Reiten und Fahren.

Was noch zu erwähnen wäre, daß ich am Samstag das 1. Mal zum NRW-Fjord-Stammtisch von Ira mitgenommen werde. Das heißt, um genau zu sein, ich mit Fine.  Ich freue mich schon darauf!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Tagebuch-Eintrag vom 28.Dezember 2010

Nun ist Ira schon eine Woche mit dem 
und ich dachte mir, ich schreibe mal, wie es mir geht.


Anders, als im letzten Jahr, während meiner Vertetung, war ich jetzt bei dem Gedanken, mit Tyske allein klar kommen zu müssen, ganz entspannt. Schließlich habe ich in der Zwischenzeit schon Vieles gelernt und es bringt mich nicht mehr jede Abweichung der erwarteten Umstände, aus der Tritt. Zu erwähnen ist erst mal, daß Tyske in einem Stall steht, der das "Rundum-Sorglos-Paket" für die Besitzer bietet. Es wird täglich ausgemistet und frisch eingestreut, sowie gefüttert. Mir stehen eine große Reithalle, eine Longierhalle, eine geschützte Führanlage, ein Paddock und die Weide für die Stuten zur Verfügung. Außerdem hat Ira vor ihrer Abreise vorsichtshalber Tyske noch mit Hufgripp ausgestattet.
Ich kenne eine andere Art der Pferdeunterbringung ja nicht wirklich, aber eins ist sicher... Dieses Gesamtpaket ist der pure Luxus, das weiß ich jetzt zu schätzen. Selbst bei diesem Schnee und der Glätte konnte Tyske immer auf die Weide oder den Paddock. Ganz davon abgesehen, daß unsere Bereiterin Steffi sich die Zeit genommen hat, Tyske, trotz dieser schwierigen Straßenverhältnisse, fasst täglich zu reiten. Sehr gerne bin ich vor Steffi/RL im Stall und putze Tyske, ziehe ihr die Gamaschen an, lege den Sattel auf und die Trense an. So stehen wir dann fertig da, wenn Steffi kommt.
Es ist sooo schön zu sehen, wie gut die Beiden zusammen passen. Woran man das erkennt??? Ist doch klar, ....strahlende, lobende Steffi auf abschnaubendem Pony. *strahl*

Jetzt mal ein kleiner Lacher für zwischendurch: :-))
Ich stehe also locker und entspannt in der Ecke der Longierhalle und schaue den Beiden zu. Steffi hat sich eine Stange auf dem Boden und 2 Hütchen im rechten Winkel dazu aufgebaut. Es geht abwechselnd über die Stange um das rechte Hütchen, um das linke Hütchen, wieder über die Stange in die andere Richtung usw., usw. Tyske darf abschnauben und weiter geht's über die Stange und um die Hütchen herum.
Sooo, nach der 4. bis 5. Wiederholung des Ganzen fragt mich Steffi, was ich gesehen habe. Renate: "tjaaa, ich weiß schon, was ich gesehen habe, aaber ich weiss nicht wie ich das jetzt beschreiben soll."
Steffi darauf ganz trocken:" Alsooo, Beispiele sind immer gut.....Zuerst war Tyske noch eine ungekochte Spagetti, dann war sie "al dente" und zum Schluss... weich gekocht. Renate: "Jaaa, ja, genau so sah das aus! " :-)))

Tyske wurde sehr gelobt und damit war diese Stunde beendet. Wenn alles gestimmt hat, dann lobt man das Pony und hört auf. Das habe ich ganz nebenbei gelernt.

Nun wollt ihr auch noch wissen, wie es mit meiner Reiterei weiter geht?!
§1 meiner, mir selbst auferlegten Sicherheitsvorschriften besagt, dass es mir, während der Vertretungszeit von Ira, nicht gestattet ist, mich einem irgendwie gearteten Risiko auszusetzen, dazu zählt in besonderem Maße DAS REITEN. Da kann man nichts machen...Vorschrift ist Vorschrift!

Also, werde ich erst nach der Rückkehr von Ira zu dieser, meiner Entwicklung, Neues schreiben können.

Mein Weihnachtsgeschenk von Ira war wieder ein Buch: "Die Reiterhilfen"- So macht man es richtig, von Anne-Katrin Hagen. Dieses Buch richtet sich an erwachsene Anfänger ohne Vorkenntnisse. Genau das Richtige für mich. Ich habe es ja schon mal erwähnt. Bei mir geht es immer erst mal mit der Theorie los und außerdem sind Bücher gaaanz ungefährlich und nehmen auch nichts übel. ;-)

Montag, 6. Dezember 2010

Tagebuch-Eintrag vom 8.Dezember 2010

Da fällt mir gerade noch was zu dem Thema "Fotos" ein. :-))

Als mich der Fjord-Virus erwischte, wurde ich von meiner Mutter und meinem Mann ausdrücklich und wiederholt auf die Gefährlichkeit meines Tun's hingewiesen. Ich solle mir das unbedingt noch mal gründlich überlegen. Was dabei so alles passieren kann. Nachdem fest stand, daß man mich nicht mehr umstimmen würde, kamen folgende Anfragen von Mutter als auch von meinem Mann:

Phase 1 der Rolle Rückwärts:
"Wir würden dir sehr gerne mal bei den Reitstunden mit Steffi zuschauen. Das
ist doch sicherlich möglich?"
Meine Antwort: "NIX DA!!"

Phase 2 der Rolle Rückwärts:
"Aber es wird dich doch sicher mal jemand fotografieren können, wenn du reitest?" 
Meine Antwort: "NÖ!"


Phase 3 der Rolle Rückwärts:
Ich könnte mir gut vorstellen, daß die beiden (Mutter und Ehemann) Ira als "Geheimwaffe" gegen mich einsetzen werden. ;-)

Jetzt mache ich aber erst mal ein paar Tage Urlaub, damit ich fir bin, wenn Ira im Oman ist.