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Freitag, 18. September 2015

Tess


mit Nastassja Kinski und Leigh Lawson
Regie
Roman Polanski

Hallo zusammen,

momentan sehe ich in den Buchhandlungen überall die Neuauflagen der Bücher von Thomas Hardy. Dazu gehört auch "Tess".

Als ich nachschaute, stellte ich fest, dass ich die Literaturverfilmung dieses Buches "Tess" mit Nastassja Kinski und Leigh Lawson unter der Regie von Roman Polanski, noch ungesehen in meinem Bestand habe. Heute war genau der richtige Tag, mir den Film anzusehen. Die erzählte Geschichte und ihre Umsetzung, mit der blutjungen Nastassja Kinski in der Hauptrolle, haben mich überzeugt. Ich hatte einen sehr schönen Abend mit Tess. 

Der Film entstand 1979 und ich verstehe jetzt, warum er damals in aller Munde war. Zu jener Zeit interessierte mich aber weder der Film, noch das Buch. Dafür mußte die Zeit (für mich) erst reif sein.

Mir gefällt der Film so gut, dass ich mir durchaus vorstellen kann, das Buch auch noch zu lesen.

Freitag, 9. Januar 2015

"Mr. Selfridge"

In den letzten Tagen wollte ich gerne bei einer engl. Filmserie entspannen. Ich entschied mich spontan für eines meiner Weihnachtsgeschenke. *freu*



Ich kannte diese britische Serie bis dahin nicht. Mir gefällt Mr. Selfridge außerordentlich gut. Dabei kann ich wunderbar entspannen. :-) Wenn Ihr den Titel, oben, anklickt, kommt Ihr auf die Seite von amazon und könnt auf den Trailer, als Video, zugreifen.

Wie schön, dass die 2. Staffel kürzlich im deutschen Fernsehen lief und sie für mich aufgezeichnet wurde. Danke dafür, liebe Ira. <3

Ich finde, dass die unterschiedlichen Charaktere so gut im Film raus kommen. Manches Mal dachte ich, dass mir ähnlich veranlagte Personen im Leben auch schon begegnet sind. Darauf sind die Filmcharaktere wohl auch zugeschnitten. Jeder Zuschauer erkennt gelegentlich sich oder andere wieder. 

Falls Ihr Euch auch entscheidet, diese Filme anzuschauen, wünsche ich Euch gute Unterhaltung. :-)



Dienstag, 4. Februar 2014

"Ein Mann will nach oben"

In den letzten beiden Wochen gönnte ich mir ein Wiedersehen mit einer Literaturverfilmung, die 1978 zum ersten Mal im ZDF gesendet wurde. Eine Serie von 13 Teilen je ca. 55 Minuten. Vielleicht erinnert Ihr Euch an:
  
mit:
  • Mathieu Carrière als  Karl Siebrecht
  • Ursela Monn als Rieke Busch
  • Walter Buschhoff als Vater Busch  
  • Rainer Hunold als Kalli
  • Günter Strack als Ernst Gollmer
  • Ulli Philipp als Ilse Gollmer
  • Edith Hancke als Fräulein Palude
  • Karl-Michael Vogler als Bodo von Senden
  • Harald Juhnke als Franz Wagenseil
  • Anita Kupsch als Else Wagenseil
  • Alexander Welbat als Emil Engelbrecht
  • Sandra Leipert als kleine Tilda (Was für ein Kind, herrlich!)
  •  
  • Regie Herbert Ballmann

Sehr gerne setze ich, oben unter "Hans Fallada", den Link zu Wikipedia. Es ist eine informative Seite zur Handlung des Buches und der Produktion des Films.

Ich schildere hier meine ganz subjektiven Empfindungen, die ich beim zuschauen damals und heute durchlebte.

Stellt Euch bitte vor, dass ich die Serie nur 1Mal, nämlich 1978 als junge Frau sah. Das Buch kannte ich damals noch nicht. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine damaligen Empfindungen. Meine Sympathien für die Personen  und mein Verständnis für ihr Handeln wechselte. Schon damals fand ich die Besetzung der Hauptdarsteller absolut perfekt.  Karl Siebrecht, Rieke Busch, Kalli und Franz Wagenseil ließen sich nicht besser, als durch die betreffenden Schauspieler verkörpern. Das war mir damals schon klar!
Wo stand ich damals persönlich? Wo wollte ich hin? Welche soziale Prägung hatte ich? Welchem Denken und Handeln war ich am nächsten? Ich erinnere mich noch genau daran!
Warum hat mich genau diese Serie damals so tief bewegt? Vielleicht, weil ich mich weder mit Rieke, noch mit Ilse eindeutig identifizieren konnte. Vielleicht war ich damals von beiden Frauen etwas.

Es sind 34 Jahre vergangen. Wie sehe ich den Film heute? Das war für mich die Frage. 

Ich schaltete den 1. Teil der Serie ein und schon war ich in meinen Erinnerungen auf angenehme Weise gefangen. Die alten Gefühle für oder gegen eine Person waren sofort präsent. Immer wieder dieser Abgleich zwischen meinem Denken und Fühlen als junge Frau und mir heute. Zwischen 1978 und 2014 liegen für mich 34 Jahre Lebenserfahrung. Genau die ist es, die mir damals fehlte und die allen jungen Leuten fehlt. Dabei ist Lebenserfahrung überaus kostbar! Sie hilft einem bei Entscheidungen und warnt einen vor Fehlentscheidungen. Hilft bei der Einschätzung von Menschen und bewahrt einen vor Enttäuschungen.
Mir half sie jetzt beim Anschauen der Serie, denn ich konnte in etwa voraussehen, wie sich die Personen verhalten würden.  Wie gut, dass Lebenserfahrung nicht käuflich ist. Man muß sie selbst erleben und erfahren.

Wie stehe ich heute zu den Romanfiguren und den entsprechenden Schauspielern?

Karl Siebrecht, der den unbedingten Willen hat, nach oben zu kommen und aufgrund seiner Jugend und Unerfahrenheit viele Fehlentscheidungen trifft.

Rieke, die für ihr Alter zwar total überfordert, aber auch eine Kämpfernatur ist, sieht nicht ein, dass sie sich für Karl im Denken verändern und weiter entwickeln muß.

Kalli, ein warmherziger Mensch, der in sich ruht und mit seinem Leben nicht unzufrieden ist.

Franz Wagenseil, ein Alkoholiker, dem nicht zu trauen ist.

Ich sehe diese Romanfiguren, verkörpert von den o.g. Schauspielern und überlege nur, kann das möglich sein? Wie genial war das denn?! Weil ich denke, dass diese Schauspieler eigentlich auch persönlich ganz nah an den Rollen waren. 
Mathieu Carrière (Karl Siebrecht), der auf mich auch heute noch einen zwar unsteten, aber trotzdem engagierten Eindruck macht und dabei vom  Genießertyp weit entfernt ist.
Ursela Monn (Rieke), die für mich einen klaren Blick hat und erst einmal ein Ziel im Auge, zupackt und sich durchsetzt.
Rainer Hunold (Kalli), ein in sich ruhender Mensch, der zwar zielstrebig, aber auch gelassen ist und genießen kann.
Harald Juhnke (Franz Wagenseil), spielt einen Alkoholiker und wer hätte es besser spielen können, als er? Keiner! Das ist eigentlich sehr traurig.

Dann fiel mir ganz besonders die kleine Tilda in der ersten Folge auf. Was für ein wundervolles Kind! Sie wurde von Sandra Leipert dargestellt und muß bei mir unbedingt Erwähnung finden. Mit dem Kind konnte man wohl alles (im positiven Sinn) machen.

Ich verbrachte mit dieser Romanverfilmung wundervolle Stunden, in denen ich auch über mich und mein Leben nachdenken konnte.

Diesen Film kann ich uneingeschränkt empfehlen. Ich würde mir wünschen, dass ich Euch anregen konnte, Euch diese Serie anzuschaffen und anzusehen. Es lohnt sich!

Donnerstag, 7. November 2013

"The Artist"

Mit diesem Film gönnte ich mir einen sehr schönen DVD-Abend.


Ein mit 5 OSCARS ausgezeichneter Stummfilm mit Musikuntermalung. Daran muß man sich natürlich die ersten Minuten gewöhnen, aber dann erkennt man das Können der Schauspieler. Und genau das ist das Thema des Films. Das schauspielerische Können der Schauspieler reichte zur Zeit der Umstellung auf den Tonfilm nicht mehr aus, um im Geschäft zu bleiben. Wenn dann auch noch ein gewisses Alter dazu kam, hatten die altgedienten Schauspieler schlechte Karten.

Mir hat dieser Film extrem gut gefallen. Ganz besonders erfreut hat mich die Beigabe einer CD mit dem Soundtrack. Diese CD läuft momentan bei mir im Hintergrund. :-)



Montag, 5. August 2013

"Das weiße Band"

Ich stehe noch unter dem starken Eindruck dieses Film, den ich soeben sah.

von
Michael Haneke

Dieser erstklassige Film lässt mich zutiefst nachdenklich zurück. Das soll bitte als Kompliment für diesen Film verstanden werden!
Eine einzigartige Geschichte, hervorragend in schwarz/weiß umgesetzt. Das ist für diesen Film einfach perfekt gewählt. Es standen erstklassige Schauspieler vor der Kamera, wie Ulrich Tukur und Burghart Klaußner. Und dann die Kinder in den verschiedenen Rollen, was für eine großartige Leistung!!
Chapeau!

In einem norddeutschen Dorf, kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges, werden mehrere Familien in ihrem Umgang mit ihren Kindern vorgestellt. Man kann sich denken, dass das damals viel mit Macht, Ohnmacht und dem Ausgeliefert sein, zu tun hatte. In dieser dörflichen Welt geschehen schwerste Körperverletzungen und ungeklärte Todesfälle. Der Zuschauer erkennt die Macht des  Schweigens und der Angst. Nicht, dass Ihr das jetzt falsch versteht, die Gewaltszenen werden nicht direkt gezeigt und sind auch nicht zu oft und übertrieben im Film dargestellt. Sie sind aber für das Verständnis der handelnden Personen von Wichtigkeit. Falls Ihr mehr über den Inhalt wissen möchtet, dann lest bitte bei amazon und Wikipedia (s. Links) mehr dazu.

Diesen Film kann ich Euch absolut empfehlen! 

Ich bin mal wieder erstaunt, dass solch eine Film-Perle für so kleinen Preis angeboten wird. Aber klar, "Mainstream" und "das große Geld" sind woanders.
  

Sonntag, 4. August 2013

"Frida"

Merkt Ihr was? ;-)
Ja, ich glaube, es geht mir heute schon etwas besser. Ich werde mich zwar körperlich noch nicht belasten, aber in mein BLOG zu schreiben kann man doch wirklich nicht dazu zählen, oder? ;-)

Ich möchte Euch einen Film vorstellen, den ich in der letzten Woche sah.

mit Salma Hayek
ausgezeichnet mit
2 Oscars

Es ist die Verfilmung des Lebens von Frida Kahlo, der Ehefrau von Diego Rivera. Es war ein mexikanisches Künstler-Ehepaar in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Was für ein Leben! :o 
Frida lebte in Extremen. Sie war wohl ein sehr emotionaler Mensch mit großer, künstlerischer Begabung. Was diese Frau an körperlichen Schmerzen durch litten haben muß, das möchte ich mir nicht genauer vorstellen. Dazu dann auch noch dieses Herzeleid. Oh, dieser Mann! Vor ihm war wohl kein Rock sicher. Aber ich vermute mal, sie haben sich im Leben nichts geschenkt! :-(
Für mich ist Salma Hayek die perfekte Besetzung für diese Rolle. Sie verkörpert Frida exzellent!

"Mademoiselle Chambon"

Als ich gestern mit meiner Sommererkältung auf der Couch lag, schaute ich mir, zur Ablenkung von meinen Halsschmerzen, einen Film an, den ich Euch gerne  vorstellen möchte. 
mit Vincent Lindon und Sandrine Kimberlain

Es ist ein wunderbar leiser Film der kleinen Gesten. Ein verheirateter Maurer verliebt sich in die Lehrerin seines Sohnes. Der Film zeigt die vorsichtige Annäherung der beiden, ihre innere Zerrissenheit und ein Ende, das mir persönlich sehr gut gefällt.

Ich überlegte bis jetzt, was mir an diesem Film so besonders aufgefallen ist. Jetzt weiß ich es!
Es ist die Wahl von Vincent Lindon für den Hauptdarsteller. Er stellt den eher grob motorisch agierenden Maurer dar, dessen Gesicht auch absolut dazu passt. Dieser handelt aber, wie man es einem Schöngeist zutrauen würde. Was für eine angenehme, aber irritierende Wirkung auf mich als Zuschauer. :-)


Samstag, 23. März 2013

"...und der Himmel steht still"

Die ist jetzt ein Film, der mir durch das Thema und die grandiosen Schauspieler ins Auge sprang.

mit Isabella Rossellini und Sir Anthony Hopkins

Es ist einer dieser Filme, den ich mir gerne auch ein zweites Mal ansehen werde.
Diese Geschichte, angesiedelt zwischen Ost und West. Undurchschaubare Charaktere und mittendrin Maria (Isabella Rosselini) und Glass (Sir Anthony Hopkins). Für mich sind das Schauspiler der Sonderklasse. Da kann die Kamera noch so lange auf ihrem Gesicht ruhen, die Beiden spielen so, als wären sie die Personen wirklich.
Dann bleiben für mich zusätzlich noch die Empfindungen, wenn ich Isabella Rosselini sehe. Ich finde, sie spielt mindestens so gut wie ihre Mutter Ingrid Bergmann und dann noch diese Ähnlichkeit. *strahl* 

Dieser Film passt schon eher in mein Beuteschema. :-) *daumenhoch*

"#9"

Ich habe mir diesen Film jetzt eben angesehen und  bin noch ganz aufgekratzt und aufgewühlt. Aufgrund einer sehr persönlichen Empfehlung gelangte 

"#9" , Regie: Shane Acker 

in meinen Bestand. Ich wunderte mich etwas über die Empfehlung, denn der Film passt eigentlich nicht in mein Beuteschema.

Als ich mich aber darauf eingelassen hatte, konnte ich dazu auch nicht mehr nein sagen. Diese liebenswerten Figuren, die in einer dunkel-düster-Zeit agieren und um ihr Leben kämpfen. Eigentlich besteht der ganze Film aus einer Kampfszene, riesigen Ausmaßes. Natürlich gibt es in diesem Film Gute und Böse, Starke und Schwache, Mutige und Feiglinge und ein Ende, bei dem mir das Wasser in die Augen trat.

Das ist ein Film in Kinolänge, der nach einem dem animierter Kurzfilm entstand, der 2004 für den "Academy Award" nominiert wurde. 

Ich möchte diesen Film empfehlen. Schaut Euch einfach mal über den Link die Seite bei amazon und die Rezensionen dort an. Vieles Gute daraus kann ich nur bestätigen. Es gibt natürlich auch die "Spezial Edition" von diesem Film. *hachjaa* :-) 
Der Film ist toll gemacht!!!!

Donnerstag, 7. März 2013

"Ziemlich beste Freunde" - Der Film

Hier schreibe ich meine Eindrücke zum Film:
Diese "Komödie" hat mir wirklich gut gefallen! Die beiden Hauptfiguren sind fabelhaft besetzt. Momente, in denen Humor und Hektik vorherrschen, werden genau so gezeigt. Aber auch die stillen, ruhigen Momente haben im Film ihre Zeit bekommen. Das mag ich sehr! Mitleidsgefühle werden dem Zuschauer nicht unnötig abverlangt.

Aber, ich habe den Eindruck, dass der Film nur ein Drittel dessen, was ich im Hörbuch gehört habe, zeigt. Verfilmt worden sind nur die humorvollen, komischen Situationen.
Ich sehe nicht die 1. Ehefrau und das Leid des Ehepaares wegen ihrer Kinderlosigkeit. Nichts von den Adoptionen der Kinder, nichts vom Tod der Ehefrau und schon gar nichts von den einsamen Stunden, den Schmerzen und schmerzhaften med. Behandlungen, die vorgenommen wurden. Das alles waren Momente, bei denen ich beim Hören des Hörbuches immer nur dachte, wie grausam das Leben sein kann. Davon zeigt der Film nichts. Als ich das Hörbuch beendet hatte, war mir nicht klar, wie dieses Drama im Film zur Komödie werden konnte.
Jetzt habe ich es verstanden, weil man die tragischen Kapitel weggelassen hat.

Meine Meinung ist die, dass Beides seine Berechtigung hat.
Obwohl, zum ganzheitlichen Verständnis mind. das Hörbuch, wenn nicht das Buch hinzugezogen werden sollte. Mein Rat wäre, dass man, wenn man den Film gesehen hat und gut fand, sich das Buch oder Hörbuch noch zur Hand nehmen sollte. 
Wie gut, dass ich Beides kenne. :-)

Montag, 4. März 2013

"Schnee, der auf Zedern fällt"

In den letzten Tagen hatte ich Zeit, mir in aller Ruhe einen Film anzusehen, den ich Dir an dieser Stelle sehr gerne empfehlen möchte.

"Schnee, der auf Zedern fällt"  Die Verfilmung des Buches von David Guterson.

Es ist 1954. Ein Fischer wird vor der Nordamerikanischen Küste tot aus dem Meer geborgen. Sein Kutter treibt unbemannt auf See. 
Ein anderer Fischer, ein Einwanderer aus Japan und Freund des Toten, wird des Mordes verdächtigt.
Mit Rückblenden sehen wir in die Zeit des Krieges (1941-1945) zwischen den USA und Japan und welche Auswirkungen das für die in den USA lebenden Bürger, japanischer Herkunft hatte.
Was für eine Geschichte! Was für ein Film der tiefen Gefühle, der ruhigen Einstellungen und der großartigen Schauspielkunst.