Montag, 4. März 2013

"Schnee, der auf Zedern fällt"

In den letzten Tagen hatte ich Zeit, mir in aller Ruhe einen Film anzusehen, den ich Dir an dieser Stelle sehr gerne empfehlen möchte.

"Schnee, der auf Zedern fällt"  Die Verfilmung des Buches von David Guterson.

Es ist 1954. Ein Fischer wird vor der Nordamerikanischen Küste tot aus dem Meer geborgen. Sein Kutter treibt unbemannt auf See. 
Ein anderer Fischer, ein Einwanderer aus Japan und Freund des Toten, wird des Mordes verdächtigt.
Mit Rückblenden sehen wir in die Zeit des Krieges (1941-1945) zwischen den USA und Japan und welche Auswirkungen das für die in den USA lebenden Bürger, japanischer Herkunft hatte.
Was für eine Geschichte! Was für ein Film der tiefen Gefühle, der ruhigen Einstellungen und der großartigen Schauspielkunst.

Freitag, 19. Oktober 2012

Tagebuch-Eintrag vom 19. Oktober 2012

Es ist tatsächlich schon ein Jahr her, seit ich das letzte Mal hierzu was geschrieben habe. Tja, was hat sich im letzten Jahr bei mir getan, gute Frage! Ich will es mal so formulieren:
Ich habe in der Zwischenzeit mein persönliches Ziel im reiten erreicht. Das heißt für mich, dass ich mich auf Tyske angstfrei in der Halle und auf den Außenplätzen im Schritt und im Trab oben gehalten habe und nicht ein einziges mal vom Pony gefallen bin. 

Alle haben mich gelobt und motiviert weiterzumachen. Sie sagten, dass ich eine gute Figur auf dem Pony mache, aber ich habe mich entschieden, genau zu diesem Zeitpunkt die Ausbildung zu beenden. 
Mir ist es extrem wichtig, mit positiven Gefühlen und selbstbestimmt meinem Vorhaben ein Ende zu setzen. Wie schön ist es, zu hören, wie schade es ist, dass ich aufgehört habe. Das höre ich viel lieber, als dass ich vermuten müsste, dass Ira oder Steffi immer nur hoffen würden, dass weder mir noch dem Pony was passiert. Ich möchte nicht, dass Steffi einmal ein schlechtes Gewissen haben müsste, wenn ich aus dem Sattel gepurzelt wäre. Unlängst habe ich auch feststellen können, dass ich jetzt so manche Reitdarbietung ohne feuchte Augen ansehen kann.
Sehr gerne übernehme ich aber weiterhin immer noch die Position in der 2. Reihe. Ich bin sozusagen für Ira und Tyske die "sichere Bank", (wenn ich zuhause bin).
Ich agiere auf Zuruf! Pony raus, Pony rein, Decke rauf, Decke runter, Tyske das "Bett" aufschütteln, Schmied bezahlen, Steffi mit lecker Kaffee und was Süßem verwöhnen, ggf. das Catering organisieren usw., usw.

Sehr gerne arbeite ich mit Tyske vom Boden aus weiter. Auch dabei gibt es für mich noch viel zu lernen.



Mittwoch, 1. August 2012

Zum guten Schluss

5. und letztes Kapitel

Nachdem Thelke einige Tage zuvor abgereist war und der normale Tagesablauf bei Tyske, Ira und mir wieder Einzug gehalten hatte, ließen wir die Geschehnisse noch mal vor unserem geistigen Auge Revue passieren.

Wir stellten einstimmig fest, dass wir mit Thelke eine schöne Woche miteinander verbracht haben. Es gab ja nicht nur die vielen Stunden im Reitstall, sondern wir haben auch zusammen gekocht, gegessen, DVD's angeschaut, Eis geschleckt und sind mit Fine spazieren gegangen. Und nicht zu vergessen, wir haben zusammen viel gelacht.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ich keinen Moment den Eindruck hatte, dass Thelke Heimweh verspürte. Vielleicht kam sie nur nicht dazu. Es war einfach zu viel los.
 :-)

Jedenfalls haben Ira und ich gemeinsam beschlossen, dass wir Thelke auch für den Sommer 2013 wieder eine Woche in die Reiterferien zu uns einladen.

Die Einladung wurde freudig angenommen und so warten wir jetzt mal darauf zu erfahren, was Thelke in diesem Sommer lernen möchte.


ENDE