Dienstag, 24. Juli 2012

Jetzt geht's los

24.7.2012 - 16.30Uhr
1. Reitstunde - Einzelstunde bei Bine

Nach einer ausgiebigen Mittagspause für alle, fuhren wir am Nachmittag wieder zum Stall. Thelke war für ihre erste Reitstunde um 16.30Uhr angemeldet. Sie durfte das Pony satteln und trensen. Das ist mit einem so schweren Sattel für ein Kind gar nicht leicht! Nachdem Ira kontrolliert hatte, ob der Sattel auch korrekt lag und die Trense richtig angelegt war, gingen wir zusammen zum Außen-Dressur-Platz.
Die beiden "Mädels" begrüßten sich freundlich. Thelke sollte Bine berichten, was sie reiterlich schon kann und auch ihre Wünsche für die nächsten Tage äußern. Als Bine hörte, dass Thelke sich wünschte "Schenkelweichen" reiten zu lernen, hat sie nicht schlecht gestaunt. "Na, da hast Du Dir ja was vorgenommen! Mal sehen, ob wir das hin bekommen werden. Ich sehe mir jetzt erst mal an, was Du schon kannst."


Nachdem Bine, Thelke auch noch mal erklärt hatte, wie schwierig es ist "Schenkelweichen" zu reiten und dass es auf jeden Fall die ganze Woche dauern würde, bis sie es auch nur ansatzweise hin bekommen könnte, wollte Thelke es noch immer lernen.
Gut, dann gehen wir es an. :-)
In dieser ersten Unterrichtseinheit wurde sich aber erst mal beschnuppert und aneinander gewöhnt. Bei einer neuen Reitlehrerin ist ja doch manches anders. Zwischendurch hieß es dann:" Bitte die Steigbügel diagonal über den Pferdehals legen." "OK", hörte ich von Thelke und die Steigbügel wurden über gelegt. Nun folgten ein paar Minuten OHNE. Das geht auf die Muskeln. ;-)


Danach durfte Thelke die Steigbügel wieder aufnehmen und der Unterricht ging weiter.


Als diese 1. Reitstunde beendet war, konnte ich Thelke anmerken, dass es für sie mental etwas anstrengend war, nicht aber konditionell. Das hatte ich ja eigentlich befürchtet. Es strengt den Reiter sehr an, wenn er in einer Einzelstunde "ran" genommen wird. Dann gibt es keinen Moment, in dem die Reitlehrerin nicht so genau hinschaut. *hihi*

"Schenkelweichen"


Dienstag, 24.7.2012
Am Vormittag war die Bereiterin "Steffi" bei Tyske und hat mit ihr gearbeitet.
Sie ritt mit Tyske auch  "Schenkelweichen". Als Thelke das sah, wußte sie spontan, was sie in der Woche bei uns lernen wollte. Genau das!

Hups, dachten Ira und ich. Das Pony ist L-ausgebildet und kann das. Thelke ist in ihrer Ausbildung aber längst noch nicht soweit. Wie soll das gehen?

Zum Abschluss der Berittstunde durfte Thelke dann auf Tyske aufsitzen und Steffi bemühte sich, Thelke die verschiedenen Hilfen, die dafür gleichzeitig gegeben werden müssen, zu erklären. 

  
Abschlusskommentar von Thelke:

"Die Steffi ist ja seeehr nett!!!" :-)

 Thelke hat das blitzschnell und richtig erkannt!
:-) 


Montag, 23. Juli 2012

"Thelke 2012 - Die Umsetzung"

4. Kapitel - Die Reiterferien 2012

In diesem Kapitel werde ich nicht alles erzählen können, was in der Woche vom 22.7.2012 bis zum 29.7.2012 so passiert ist, denn es wäre zu viel. Ich beschränke mich auf die eine oder andere Begebenheit, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist.

Montag, 23.7.2012
Die erste Nacht liegt hinter uns. Nach einem guten Frühstück mit einem leckeren Käsebrötchen, für Thelke, fahren wir zum Stall. Es ist heiß, sehr heiß!!! Es wird die ganze Woche über um die 30Grad sein. Also haben wir die Zeiten am Stall auf die Morgen- und späten Nachmittagsstunden gelegt.


Thelke darf helfen, Tyske aufzutrensen.



Danach hieß es: :"Bitte aufsitzen"






Jetzt sollte Thelke sich auf Tyske erst mal einfühlen. Sie hatte bis dahin nur Großpferde geritten. Dann sitzt man viel höher und der Kopf des Pferdes ist viel weiter entfernt. Ein Fjord-Pferd ist kleiner und kompakter als ein Großpferd. Es fühlt sich für den Reiter einfach anders an.
Nachdem alles gut geklappt hatte und Thelke sich wohl und sicher auf Tyske fühlte, kam das 1. Highlight der Reiterferien. 
Thelke durfte mit Tyske raus aus dem Stall und rein ins Gelände. Da Tyske absolut verkehrssicher ist und im Gelände geritten und gefahren wird, ist das kein Problem für unser Fjord. Für Thelke war es jedoch das erste Mal, dass sie auf einem Pferd außerhalb von Stalleländen unterwegs sein sollte.

So etwas geht bei uns natürlich nicht so mal eben "zack zack"!!!

Ira führte Tyske am Strick und die Drei wurden von Kati und ihrem Pferd zu Fuß begleitet. Es war für alle ein schöner Spaziergang, der in großem Bogen, rund um das Stallgelände führte.




Als Belohnung für mich, gab es im Anschluss "strahlende Kinderaugen". :-)



Fortsetzung folgt!